Tipps
und
Tricks

Kosmetik Selbermachen



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Rühren von Cremes
"Cremerettung"
Herstellung von Gelen
Schütteln statt Rühren
Rühren mit Hilfsmitteln
Konservierung
Desinfektion der Arbeitsutensilien
Lagerung
Wiegen
Mengenberechnung

 

Mit der Zeit entwickelt wohl jeder seine eigenen Methoden, die individuelle Kosmetik herzustellen. Und weil immer wieder auch trotz bester Vorbereitung etwas schief geht, habe ich im Folgenden einige Tipps und Tricks zusammen gestellt, mit denen man Fehler vermeiden und teilweise auch beheben kann.

Rühren von Cremes

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"Cremerettung"

Wenn eine Creme misslungen, also zu flüssig geworden oder nicht cremig geworden ist, kann man folgende Möglichkeiten ausprobieren. Vielleicht ist sie ja noch zu retten.

  1. Die zu flüssige Creme am besten erst mal über Nacht oder noch etwas länger (bis zu 2 Tagen) in den Kühlschrank stellen. Oft dicken die Cremes von selbst nach.

  2. Wenn das nicht reicht, kommt es drauf an, warum die Creme misslungen ist:

    1. a. Wenn sich keine homogene Masse, also keine richtige Creme gebildet hat, sondern diese ausflockt oder Klümpchen hat, liegt das meist daran, dass die Wasser- und Fettphase beim Vermischen nicht die gleiche Temperatur hatten. In diesem Fall kann man sie noch mal ganz vorsichtig erwärmen. - Hier aber wirklich nur im Wasserbad, damit nichts anbrennt. Das Ganze noch einmal kräftig umrühren und wieder abkühlen lassen. Vielleicht noch etwas von dem jeweiligen Emulgator hinzugeben

      Nachteil dieser Methode ist, dass evtl. eingearbeitete Wirkstoffe ihre Wirkung verlieren können, wenn es ihnen zu heiß wird.

    2. Wenn die Creme einfach nur flüssig ist, kann man sie auch mit Xanthan oder einem anderen Gelbildner andicken. Dazu Xanthan in etwas Wasser vorlösen und in die Creme einrühren. Das geht nicht so leicht, weil das Xanthan leicht klumpt, evtl. vorher mit etwas Alkohol vermischen (siehe hier), was aber z.B. in einer Gesichtscreme sehr sparsam geschehen sollte.

      Nachteil dieser Methode ist, dass das Xanthan einen Film auf der Haut hinterlassen kann. Das muss man eben ausprobieren.

  3. Manchmal hilft es auch, die Creme einfach mit einem Passierstab ordentlich aufzumischen.

  4. Für Fortgeschrittene, falls die Creme zu flüssig geworden ist:

    Die folgende Methode eignet sich besonders, wenn man versehentlich zu viel Wasser in die Fettphase gerührt hat. Das kann z.B. passieren, wenn man eine Waage mit Zuwiegefunktion hat und versehentlich nicht auf "0" stellt (so mir kürzlich geschehen). Geübte CremerüherInnen merken recht schnell, dass "da was nicht stimmt". Dann hilft nur eins: Genau rekonstruieren, welche Mengen man verwendet hat.

    Zur Rettung kann man die anteilig fehlende Fettphase erneut zubereiten (etwas heißer, als normal machen) und dieser dann die - noch möglichst warme - zu flüssige Creme (statt der Wasserphase) hinzufügen. Das geht nur, wenn man eine Rührhilfe zur Verfügung hat. Allein mit der Hand ist es sehr schwer, wieder eine homogene Creme zu erhalten. Mit Milchaufschäumer, Handrührgerät oder Mixer geht es sehr gut.

  5. Eine zu flüssige Creme muss in keinem Fall weggeworfen werden. Sie kann immer noch ohne weitere Maßnahmen als Bodylotion verwendet werden. Allerdings wird man diese vor jedem Gebrauch gut aufschütteln müssen. Aber das muss mit den meisten selbstgemachten Bodylotions gemacht werden

Viel Erfolg!

Falls Sie noch andere Methoden "auf Lager" haben, würde ich mich über eine e-Mail sehr freuen.
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Herstellung von Gelen

Das größte Problem bei der Herstellung von Gelen ist meistens, dass sich der Gelbildner, das Xanthan, usw. nicht in der Wasserphase auflösen, sondern Klümpchen bilden. Daher ist es ganz wichtig, die oberste Grundregel bei der Gelherstellung zu beachten:

Zuerst das Gel mit den Grundzutaten herstellen und erst dann die weiteren kostbaren Wirkstoffe hinzugeben. Falls dann ein Gel einmal misslingt, sind lediglich der Gelbildner, sowie etwas Wasser und evtl. Alkohol zu beklagen.

Hinweis: Falls Rohstoffe laut Rezept in der Wasserphase gelöst werden müssen, müssen die natürlich vorab hinzugegeben werden. In diesem Falle sind die Rezepte aber so ausgelegt, dass eigentlich nicht viel "schief gehen" kann.
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Schütteln statt Rühren

Diese Methode eignet sich hervorragend für Bodylotions und andere flüssige Cremes.

Fett- und Wasserphase ganz normal wie immer vorbereiten.
Zuerst Fett- und dann Wasserphase in eine hitzebeständige die Glas- oder Plastikflasche geben.
Kräftig schütteln, bis die Lotion erkaltet ist.
  1. Es empfiehlt sich, die Flasche vorher von außen (sonst verbindet sich die Fettphase mit eventuellem Restwasser) vorzuwärmen, damit die Fettphase nicht schon durch das Glas abkühlt.

  2. Man kann die Flasche beim Schütteln zum Abkühlen zeitweise unter kaltes Wasser halten, dann geht es schneller.
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Rühren mit Hilfsmitteln

Als Hilfsmittel eignen sich Handrührgerät, Rührstab oder auch ein Milchaufschäumer. Insbesondere für die Herstellung von Gelen, Shampoos und Seifen sind Rührhilfen besonders hilfreich.
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Konservierung

Die Konservierung von kosmetischen Produkten stellt nicht nur die Selberrührerinnen und -rührer vor große Herausforderungen. Nicht umsonst enthalten viele konventionelle Produkte eine derartige Fülle von unterschiedlichen Konservierungsstoffen, dass es einen nicht zu wundern braucht, dass viele Menschen immer häufiger allergisch auf diese Produkte reagieren. Und an zarte Babyhaut sollten solche Stoffe erst recht nicht gelangen. Dennoch müssen kosmetische Produkte, die nicht innerhalb von einigen wenigen Tagen verbraucht werden, konserviert werden. Andernfalls können schädliche Keime in das Produkt gelangen.

Paraben K

Eine einfache, sichere und milde Konservierung von Cremes, Salben und Lotions kann mit Paraben K erfolgen. Der Parabene enthaltene Konservierer Paraben K ist unter den hier aufgeführten Konservierern der Sicherste, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Creme "umkippt", ist also die Geringste.
Weniger als 1 Tr. pro 10 ml erzielt keine kürzere Haltbarkeit, sondern nur eine unvollständige Konservierung. Ebenso verlängern mehr als 2 Tr. pro 10 ml die Höchsthaltbarkeit von 6 Monaten nicht!

Paraben K riecht leicht mandelartig. Allerdings lässt sich dieser Geruch schon mit 1 Tr. äth. Öl (z.B. Lavendelöl, Rosenholzöl, Rosenöl etc.) überdecken.
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Rokonsal

Dieser Konservierer ist nach der Kosmetikverordnung für Naturkosmetik zugelassen und BDIH konform. Er vereint die Wirkungen des Kaliumsorbates mit Benzolsäure. Auch Rokonsal riecht durch den Benzyl Alkohol leicht mandelartig.

Wichtig: Um wirken zu können, darf der PH Wert des fertigen Endproduktes nicht höher als 5 sein. Dies kann man bei Bedarf mit etwas Zitronensäure oder Zitronensaft erreichen, da die meisten Cremes einen PH Wert von ca. 5-5,5 haben.

Persönlich bevorzuge ich die Kombination mit Grapefruitkernextrakt, der mit ca. 1 Tropfen pro ml fertiges Endprodukt den PH Wert ausreichend senkt.
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Grapefruitkernextrakt

Zunächst möchte ich einen Hinweis in eigener Sache geben:

Die konservierende Wirkung von Grapefruitkernextrakt ist äußerst umstritten. Es gibt Labortests, die diesem Rohstoff nicht die geringste konservierende Wirkung bestätigen. Meine eigene Erfahrung mit diesem Rohstoff weicht davon ab, weswegen ich weiterhin Grapefruitkernextrakt - nun auch in Kombination mit Kaliumsorbat - als Konservierungs-Zusatzstoff anbiete. Es gibt Stimmen, die dies als "unseriös" und "unverbesserlich" bezeichnen. Ich dagegen meine, dass jeder selbst entscheiden sollte, welcher Rohstoff verwendet wird.

Ich suche seit Jahren nach einer natürlichen Konservierungsmethode für meine selbst hergestellten Produkte. Dafür nehme ich auch gerne eine kürzere Haltbarkeit in Kauf, solange ich auf chemische Konservierer verzichten kann. In diesem Rahmen habe auch ich leider vor Jahren zunächst ein Produkt verwendet, welches offensichtlich mit Benzethonium-Chlorid verunreinigt war. Die konservierende Wirkung war hervorragend - nur leider nicht wegen des Grapefruitkernextraktes, sondern wegen des Benzethonium-Chlorides.

Der hier angebotene Grapefruitkernextrakt ist Benzethonium-Chlorid-frei und wirkt daher anders: Er setzt den PH Wert herab und wirkt antibakteriell. Das ist keine "sichere" Konservierung im chemischen Sinne. Allerdings frage ich mich häufig, warum bei Kosmetika ein höherer Maßstab angesetzt werden soll, als bei den Produkten, die wir im Kühlschrank haben, bzw. jeden Tag mit unserer Nahrung aufnehmen. Bei sauberer Herstellung erhöht auch der reine Grapefruitkernextrakt meiner Meinung nach die Haltbarkeit des Produktes. Wirklich zufrieden war ich aber nicht, da die äußeren Umstände eine zu große Rolle gespielt haben.

Daher habe ich mich auf die Suche gemacht und bin fündig geworden: Kaliumsorbat. Die Kombination von Grapefruitkernextrakt mit dem ebenfalls als Lebensmittel zugelassenen Kaliumsorbat hat den Vorteil, dass auch das Wachstum von Hefen und Schimmelpilzen gehemmt wird. Als Langzeittest habe ich ein fast leeres Cremedöschen auf die Fensterbank in meiner Küche gestellt. Es war nur an den Seitenwänden mit etwas Creme bestrichen und sowohl direkter Sonne, als auch kalter Zugluft bei geöffneten Fenster ausgesetzt. Also Bedingungen, die die meisten unkonservierten Cremes und Lebensmittel innerhalb von kürzester Zeit umkippen lassen würden. Die Creme hat ca. einen Monat gehalten.

Grapefruitkernextrakt ist universell einsetzbar und hat neben der antibakteriellen Wirkung auch vielfältige kosmetische Vorteile. Mit Grapefruitkernextrakt konservierte Kosmetika können gleichzeitig bei Ekzemen, Hauterkrankungen, Flechten, Herpes, Ausschlägen, schuppiger und juckender Kopfhaut, Akne und vielem mehr helfen.
Dosierung und Haltbarkeit: Verarbeitungshinweise:

Grapefruitkernextrakt verhält sich unterschiedlich, je nachdem, welcher Emulgator verwendet wird.
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Kaliumsorbat

Kaliumsorbat ist auch für Lebensmittel unter der Nummer "E 202" zugelassen. In der Natur kommt Kaliumsorbat z.B. in den Früchten der Eberesche und in Vogelbeeren vor. Im Lebensmittelbereich werden mit Kaliumsorbat insbesondere Saftschorlen, Marmaladen, Mischprodukte wie Margarine oder Mayonnaise verwendet. Da eine selbstgerührte Creme einer Majonaise oder Margarine sehr ähnlich ist, bietet sich dieser Konservierer auch in diesem Bereich an. Er hat keinen Eigengeruch und ist sehr gut wasserlöslich. Daher eignet er sich auch besonders zur Konservierung von Gesichtswasser ohne Alkohol.

Dosierung:
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Pentylene Glycol

Pentylene Glycol (ein zweiwertiger Alkohol) ist ein Feuchtigkeitsspender, der gleichzeitig antimikrobielle Wirkungen hat und somit das Wachstum von Mikroorganismen verhindert. Im Gegensatz zum Weingeist trocknet Pentylene Glycol die Haut nicht aus, sondern bindet das Wasser und spendet ihr statt dessen Feuchtigkeit.
Hinweis: Durch die Doppelfunktion als Konservierer und Feuchtigkeitsspender muss Pentylene Glycol laut Kosmetikverordnung nicht als Konservierer gelistet werden. Das Produkt darf also mit "frei von Konservierungsstoffen" deklariert werden. Das ändert aber nichts daran, dass Pentylene Glycol auch ein Konservierer ist, und in den meisten Produkten auch genau deswegen eingesetzt wird. Dieser Etikettenschwindel muss bei selbst hergestellten Produkten nicht mitgemacht werden, indem Pentylene Glycol z.B. als "feuchtigkeitsspendender Konservierer" deklariert wird.

Die Einsatzkonzentration beträgt 5-10 %. Diese ist zwar höher, als bei den anderen Konservieren, beträgt aber nur 1/3 bis 1/2 der Menge, die bei einer Konservierung mit Weingeist nötig wäre. Pentylene Glycol konserviert pH-Wert-unabhängig und wird auch von großen Kosmetikherstellern eingesetzt. Die konservierende Wirkung kann bei der genannten Einsatzkonzentration bis zu 2 Jahren betragen.
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Alkohol

Auch Alkohol kann zum Konservieren von Kosmetik verwendet werden. Eine sichere Konservierung erfordert allerdings einen Anteil von ca. 30 % Alkohol im fertigen Endprodukt, was insbesondere bei Hautcremes nicht zu empfehlen ist. Auch Gesichtswässer müssen keinen so hohen Alkoholanteil enthalten, wenn Sie mit vorkonservierten Rohstoffen, wie Blütenwasser, oder Aloe Vera Saft hergestellt werden. Dennoch braucht die konservierende Wirkung von Alkohol nicht vollkommen außer Acht gelassen zu werden. Die Pflanzenextrakte z.B. werden auf Alkoholgrundlage hergestellt, da die Wirkstoffe der Pflanze mit diesem entzogen werden. Somit hat jeder Pflanzenextrakt z.B. eine leicht konservierende Wirkung.

Ätherische Öle

Ätherische Öle haben ebenfalls eine konservierende Wirkung. Allerdings wäre der Anteil für eine sichere Konservierung so hoch, dass die Creme oder Lotion wegen ihres strengen Geruchs und vor allem wegen des zu hohen Ölanteils unbrauchbar wäre. Trotzdem tragen auch kleine Mengen ätherischer Öle wesentlich zur Haltbarkeit der Produkte bei.

Keine Konservierung...

... ist grundsätzlich bei Shampoos und Seifen nötig. Wenn diese innerhalb von mindestens 3 Monaten verbraucht werden, geht es auch ohne Konservierer. Das gilt selbst bei Seifen und Shampoos, die mit Guarkernmehl angedickt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass man mit sauberen Arbeitsutensilien und abgekochtem Wasser arbeitet. Außerdem kann es natürlich sein, dass besondere Witterungsbedingungen doch dazu führen, dass mal eine Seife umkippt. Allerdings ist mir das bisher mit den auf diesen Seiten angegebenen Rezepten noch nicht passiert.
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Desinfektion der Arbeitsutensilien

Arbeitsutensilien und Cremepöttchen sollten so sauber wie möglich sein, damit sich keine unerwünschten Keime in den fertigen Produkten bilden. Zwar schützen dagegen die Konservierungsmittel, diese sind jedoch absichtlich sehr gering dosiert, so dass eine bereits verkeimte Creme nicht wieder absolut keimfrei wird, wenn man diese Stoffe hinzufügt.
Zur Desinfektion gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Am Einfachsten erfolgt die Desinfektion der Arbeitsutensilien mit 70 %-igem Alkohol. Diesen füllt man in eine Sprühflasche, sprüht damit die Arbeitsutensilien ein, lässt alles einwirken und spült dann alles mit kochendem Wasser ab. Zwar erreicht man so keine absolute Sterilität, aber für das Herstellen von Kosmetik reicht es.

    70 %igem Alkohol stellt man wie folgt her:

    Man füllt ca. 96% Alkohol zu etwas mehr als 70% in die Sprühflasche und füllt diese dann mit abgekochtem, kaltem Wasser auf. Das gibt zwar nicht genau 70%, ist aber für unsere Zwecke ausreichend.

    Hinweis: Im Shop gibt es Kosmetisches Basiswasser, das hervorragend zur Desinfektion geeignet ist. Dieser Alkohol ist vergällt und daher nicht für Lebensmittelzwecke geeignet. Dafür aber wesentlich günstiger, als andere Alternativen - und sehr hochprozentig. Zudem riecht es gut und kann für alle anderen kosmetische Zwecke eingesetzt werden.

  2. Man kann die Gerätschaften natürlich auch ganz normal abkochen. Dazu Wasser in einen großen Topf geben, die Arbeitsutensilien etc. hineingehen und alles aufkochen und eine Weile weiter kochen lassen.

    Nachteil: Dies kann nur mit absolut hitzebeständigen Teilen gemacht werden. Die Plastikspachtel verbiegen z.B., wenn man sie in kochendes Wasser legt. Außerdem dauert das recht lange und ist ziemlich umständlich.

  3. Wer ein Desinfektionsgerät für Babyflaschen hat, kann auch dieses verwenden.
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Lagerung

So bleiben die Ergebnisse unserer Bemühungen lange frisch:
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Wiegen

Oft wiegen digitale Waagen im Bereich von 0-10 g recht ungenau. Aber zur Cremeherstellung werden häufig eben diese kleinen Mengen benötigt.

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Mengenberechnung

Zur Berechnung der für ein Rezept benötigten Mengen kann man sich einfach wie folgt behelfen:
  1. Gramm und Milliliter können gleich gesetzt werden. Zwar wiegen z.B. 100 ml Öl weniger, als 100 g, aber für die grobe Berechnung von kleineren Mengen reicht es vollkommen aus, wenn man so vorgeht. Notfalls bei Grammangaben von Ölen ca. 10 % mehr in Milliliter ansetzen.

  2. 10-15 Tropfen entsprechen ca. 1 ml des jeweiligen Rohstoffes. Dabei kann man davon ausgehen, dass die Tropfen bei festeren Rohstoffen und Ölen größer sind, als z.B. diejenigen von Alkohol und ätherischen Ölen.
Die Größe und Anzahl der gewünschten Abfüllungen bestimmt die Mengen der zu bestellenden Rohstoffe. Wegen der häufigen Anfragen hier ein leichtes Berechnungsschema. Es sieht zwar auf den ersten Blick recht kompliziert aus, aber die Formeln dienen nur zur Verdeutlichung. Die Abfüllungen werden im Folgenden "Dosen" genannt. Natürlich gilt das auch für Flaschen.
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