Haarpflege
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Kosmetik Selbermachen
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Haarpflege
Besonders Haarpflegeprodukte können viele Inhaltsstoffe enthalten, die nicht jeder in seinem Produkt finden möchte. Aufgrund der oft sehr langen und unverständlichen Zutatenlisten ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass sie sich bei jeder Haarwäsche Silikonen, PEGs und anderen nicht empfehlenswerten Stoffen aussetzen. Silikone z.B. können das Haar sicherlich festigen, aber auf Dauer können sie auch schaden, da sie einen zu starken Film auf Haar und Kopfhaut legen.
Genau aus diesem Grunde kann es vorkommen, dass sich Haar und Kopfhaut erst einmal
an die neuen Produkte gewöhnen müssen, da die künstliche Stärkung von außen erst
einmal weg fällt. Also nicht verzweifeln, wenn das Ergebnis erst einmal nicht
wie gewohnt ausfällt! Mit der Zeit übernimmt die Kopfhaut jedoch wieder die Haarpflege,
indem Sie die Haare mit jedem Bürsten mit natürlichen Pflegestoffen überzieht.
Gesundes und kräftiges Haar bis in die Spitzen!
Das A und O der Haarpflege ist die "Trockenpflege", also das richtige Bürsten, bzw. Kämmen. Neben belasteten Haarpflegeprodukten und zu heißen Fönen ist das Verwenden von minderwertigen Bürsten und Kämmen die Hauptursache für abbrechende, stumpfe Haare, sowie Spliss. Insbesondere Produkte aus Kunststoff oder Metall sind oft scharfkantig und schädigen die Haarstruktur beim Kämmen.
Daneben dient das Bürsten nicht nur dem Entwirren der Haare, sondern auch deren Pflege.
Dazu eignet sich besonders eine hochwertige Bürste mit Wildschweinborsten. Schon unsere
Großmütter wussten die Wirkung von 100 Bürstenstrichen am Tage zu schätzen und diese Methode hat auch in unserer Zeit nichts an ihrer Gültigkeit verloren.
Durch das intensive Bürsten wird die Kopfhaut besser durchblutet. Dies hilft ihr, sich zu regenerieren und die natürliche Talgproduktion wieder aufzunehmen. Damit wird die häufigste Ursache für schuppige und juckende Kopfhaut bekämpft. Aber nicht nur die Kopfhaut wird gepflegt. Die Wildschweinborsten verteilen den Talg im Haar und überziehen es mit einer dünnen natürlichen Pflegeschicht, die von keinem künstlichen Haarpflegeprodukt übertroffen werden kann.
Einige mögen sich nun fragen, wie es erstrebenswert sein kann, das "Fett", welches oft täglich ausgewaschen wird, auch noch in den Haaren zu verteilen. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass die tägliche Haarwäsche ein "unnatürlicher" Prozess ist, der erst in unserer industrialisierten Welt in Mode gekommen ist. Viele Menschen auf der Welt waschen sich die Haare nur mit Wasser und evtl. Wascherde, ohne fettige Haare zu haben. Auch ich kenne Menschen, die komplett auf die Haarwäsche (außer natürlich mit Wasser) verzichten und gesundes, kräftiges Haar haben.
Sicherlich ist diese Methode nicht für jedermann geeignet. Wer kann es sich schon leisten, mehrere Wochen oder Monate mit ungewaschenen Haaren rumzulaufen, bis sich Haare und Kopfhaut der neuen Situation angepasst haben? Im Berufsleben wohl undenkbar. Dennoch muss niemand auf die natürliche Haarpflege verzichten.
Es reicht schon, die Haarwäsche ab und zu einmal ausfallen zu lassen und stattdessen ordentlich zu bürsten, bis der Talg in den Haaren verteilt ist. Wer ihn über Nacht oder noch besser z.B. übers Wochenende einwirken lässt, wird nach der nächsten Haarwäsche mit kräftigem, glänzendem und gepflegten Haar belohnt. Auch bei der täglichen Haarpflege dankt es die Kopfhaut, wenn sie mit einigen sanften Strichen mit der Wildschweinborsten Bürste aktiviert wird.
Leider sind hochwertige Wildschweinborsten Bürsten im Vergleich zu einer billigen Plastikbürste sehr kostspielig. Es ist mir nun gelungen, eine hochwertige, aber dennoch bezahlbare Bürste zu finden, die zudem so geschwungen ist, dass sie sich der Kopfhaut optimal anpasst.
Die neue Haarpflegebürste kann HIER im Shop erworben werden.
Grundrezept Shampoo
Das folgende Grundrezept dient als Basis für die meisten Shampoos. Die Wirkweise
der fertigen Produkte hängt in erster Linie von den zugegebenen Pflegestoffen
ab, die je nach Haartyp variieren.
½ Messl. Haarguar
HT
100 ml frisch abgekochtes Wasser
80 g Tensidmischung
ca. 10 ml Pflegestoffe je nach Rezept
1 ml Zitronensäure Lösung oder Zitronensaftkonzentrat
(nur bei der Verwendung von Rewoderm nötig)
12 g (ca. 5 Messl.) Rewoderm
-> (Verarbeitung mit Guarkernmehl).
evtl. 20-40 Tr. Paraben K
zur Konservierung (eigentlich nicht nötig)
Haarguar in ein Becherglas
geben, Wasser zügig zugeben und Pulver unter Rühren auflösen,
dann in die Tensidmischung
einrühren.
- Tipp: Neben seinen pflegenden Eigenschaften
ist das Haarguar ein
Gelbildner. Daher ist bei dessen Verarbeitung ein zügiges Vorgehen besonders
wichtig, damit sich keine Klümpchen bilden. Am Besten mit einem Rührgerät
oder einem Milchaufschäumer arbeiten.
- Tipp: Sollte die Mischung doch einmal
klumpig werden, kann man die Mischung durch ein Haarsieb drücken und
nochmals gut mit einem Handrührgerät durchmischen. Wer sich die
Mühe sparen will, kann es direkt noch einmal versuchen, da ½ Messl.
Haarguar ja nicht so
viel ist.
- Tipp: Zitronensaftkonzentrat gibt es
in den gelben Plastikzitronen, die in fast jeder Küche und günstig in jedem
Lebensmittelgeschäft erhältlich sind
Die übrigen Zutaten hineinrühren.
Zum Einstellen des ph-Wertes (Säuregrad), Zitronensäure Lösung oder Zitronensaftkonzentrat
(aus der Küche) zugeben.
Zuletzt Rewoderm
hinzufügen. -> (Verarbeitung mit Guarkernmehl)
- Tipp: Rewoderm
ist ein Gelbildner, dickt das Shampoo also an und kann klumpen. Daher ist
auch hier ein zügiges Einrühren, am Besten mit einer Rührhilfe
von Vorteil.
Shampoo bei Bedarf konservieren, wenn eine Haltbarkeit über 4-6 Wochen
erwünscht ist (siehe unten).
Shampoos mit Guarkernmehl statt Rewoderm
Wer auf Rewoderm (PEG)
verzichten möchte, kann seine Shampoos mit Guarkernmehl
andicken. (Ausführlicheres zu den Unterschieden ist im Rohstofflexikon
aufgeführt. Dazu bitte auf den Rohstoffnamen klicken.)
Guarkernmehl macht die Haare zudem etwas geschmeidiger und sehr gut kämmbar,
so dass oft sogar auf Spülungen nach jeder Haarwäsche verzichtet werden
kann. Daher ist es auch oft als Wirkstoff in Spülungen und Kuren enthalten.
Statt 5 Messl. Rewoderm
nimmt man ca. 2 Messl. Guarkernmehl.
Das Guarkernmehl mit
dem Haarguar mischen und dann unter kräftigem Rühren (am Besten mit
Rührhilfe) in das Wasser mischen. Kurz stehen lassen und noch einmal verrühren.
Dann weiter wie im Grundrezept. Allerdings kann auf das Einstellen des PH-Wertes
verzichtet werden, da dies nur für das Andicken mit Rewoderm
erforderlich ist.
Insgesamt ist die Verarbeitung mit Guarkernmehl
etwas schwieriger, als mit Rewoderm.
- Tipp: Mit Guarkernmehl
verdickte Shampoos sind nicht so stabil, wie solche mit Rewoderm.
Daher muss das Shampoo vor Gebrauch aufgeschüttelt werden, damit sich
alles wieder gut vermischt. Aber auch ein modernes "2 Phasen Shampoo" hat seinen ganz besonderen Reiz.
- Tipp: Die gleichzeitige Verwendung von
Elastinpulver bewirkt, dass sich auf dem Boden ein Klumpen bildet und sollte
daher vermieden werden.
Pflegestoffe normales Haar:
Fast kein Mensch empfindet sein Haar als "normal". Dennoch ist es oft
sinnvoll, erst einmal mit diesen Zusatzstoffen zu starten und dann nach und nach
mehr oder andere Wirkstoffe zu testen.
1 Messl. D-Panthenol
2 ½ Messl. Plantessenz
HT oder Kamille Extrakt
oder anderer Pflanzenextrakt
1,5 Messl. Vit Haar HT, oder
andere Vitamine (Einsatzkonzentration beachten!)
1 Messl. Silkprotein (Seidenprotein)
Pflegestoffe für Anti-Schuppen Shampoo
Dieses Shampoo enthält mit Pirocton Olamin eigentlich alles, was die käuflichen
Produkte an "guten" Zusatzstoffen enthalten. Bei regelmäßiger Anwendung
kann es gute Wirkungen erzielen. Besonders wichtig bei Schuppen sind schonende
Pflegestoffe, die die Kopfhaut nicht noch mehr reizen. Reiner Aloe
Vera Saft als Haarwasser und gründliches Bürsten mit Schweineborsten
können ebenfalls zur Linderung beitragen.
2 Messl. Pirocton Olamin (mit
dem Haarguar in die Wasserphase
einarbeiten)
oder
2,5 Messl. Bioschwefel bei leichteren Schuppen (mit den Pflegestoffen in die Tensid/Wasser
Mischung einarbeiten), der jedoch einen recht starken Eigengeruch hat. Verfügbarkeit
auf Anfrage
10 Tr. Teebaum- oder Manukaöl,
kann teilweise durch Lorbeer- oder Rosmarinöl
ersetzt werden.
2 Messl. Birken- oder Brennesselextrakt
1 Messl. Harnstoff
- Tipp: Gegen Kopfhautekzeme kann noch 1 Messl. Niemöl
hinzugefügt werden.
Pflegestoffe für Kindershampoo
1 Messl. Fluid Lecithin CM oder Fluid Lecithin Super zur Rückfettung
1 Messl. Kamille Extrakt
Das Kindershampoo sollte nach Möglichkeit nicht konserviert werden. Daher
hier das komplette, kindgerechte Rezept:
Kindershampoo
Dieses Shampoo ist auch für die ganz Kleinen geeignet. Das Fluid Lecithin
dient der Rückfettung und macht die Haare weich und leicht kämmbar.
Hier wird an zusätzlichen Rohstoffen gespart, weil bei kleinen Kindern weniger
meistens mehr ist.
½ Messl. Haarguar
HT
100 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
80 g Tensidmischung
(evtl. nur 75 g Tensidmischung
und 5 g Sanfttensid, was die
Mischung noch milder macht)
1 Messl. Fluid Lecithin CM oder Fluid Lecithin Super zur Rückfettung
1 Messl. beliebiges Öl
1 Messl. Kamille Extrakt
(optional)
5 Tr. Lavendelöl
2 Messl. Guarkernmehl
Verarbeitung wie Oben.
- Tipp: Das Lavendelöl sollte man bei diesem Rezept nicht weglassen, da es - neben der beruhigenden Wirkung - auch als vorbeugend gegen Läusebefall (im Kindergarten recht häufig vorkommend) gilt.
- Tipp:
Noch milder wird das Shampoo, wenn nur Zuckertenside verwendet werden.
Dazu
70 g Betain
10 g Sanfttensid
gut vermischen und wie die Tensidmischung verwenden
Shampoo für normales und feines Haar
Weizenprotein ist der pflanzliche Ersatz für Nuratin P und Keratin. Es
stärkt die Haare und macht normales und feines Haar leichter kämmbar.
½ Messl. Haarguar
HT
100 ml frisch abgekochtes Wasser
80 g Tensidmischung
1 Messl. D-Panthenol
6 ml Plantessenz HT
1,5 Messl. Vit Haar HT
10 Tr. Weizenprotein
1-2 Messl. Kieselsäure (optional)
1 ml Zitronensäure Lösung oder Zitronensaftkonzentrat
ca. 5 Messl. Rewoderm
-> (Verarbeitung mit Guarkernmehl)
Haarguar in ein Becherglas
geben, Wasser flink hinzufügen und das Pulver unter Rühren auflösen.
Dafür eignen sich ein Milchaufschäumer oder ein Rührgerät
besonders gut, damit sich keine Klümpchen bilden. Diese Wasserphase dann
in die Tensidmischung
einrühren.
Pflegestoffe hineinrühren und zum Einstellen des ph-Wertes Zitronensäure Lösung oder
Zitronensaftkonzentrat zugeben.
Zuletzt Rewoderm
hinzufügen. -> (Verarbeitung mit Guarkernmehl)
Konservierung von Shampoos:
Das Shampoo ist ohne Konservierung 4-6 Wochen haltbar. Wem das nicht reicht,
kann mit
- 1 Tr. je 100 ml Shampoo Paraben K
für 3 Monate oder
- 2 Tr. je 100 ml Shampoo Paraben K
für 6 Monate
konservieren.
- Tipp: Mann kann problemlos größere
Mengen aufteilen und einfrieren, bzw. im Kühlschrank lagern, sodass eine
Konservierung unterbleiben kann.


Trockenshampoo
Ideal, wenn man keine Zeit hat sich die Haare zu waschen.
2 Esslöffel Maisstärke oder
1 Esslöffel Körperpuder (Talkum)
Die Zutaten gut vermischen (am Besten im Mörser) und in das trockene Haar
einbürsten. Dann mit einem Handtuch gut frottieren und ausbürsten.

Dieses Shampoo vereint die Vorteile der Wascherde mit dem eines sehr milden
Tensides. Das Haar wird durch die Wascherde gekräftigt, deren
Reinigungswirkung durch die milden Zuckertenside unterstützt wird.
Es eignet sich insbesondere auch für längeres Haar, das mit reiner Wascherde
schwierig zu pflegen sein kann. Wunderbar auch als Baby- und Kindershampoo
oder als Duschgel zu verwenden.
Weiterer Vorteil: Durch die Wascherde erhält das Shampoo ohne zusätzliche
Verdicker eine sehr schöne Konsistenz. Vor Gebrauch schütteln!
1 Messl. Haarguar
100 ml abgekochtes, handwarmes Wasser
20 g Ghassoul
70 g Betain
15 g Sanfttensid
1 Messl. D-Panthenol
1/2 Messl. Fluid Lecithin Super
1/2 Messl. Weizenprotein
10-20 Tr. äth. Lavendelöl
Haarguar in ein Becherglas füllen und unter ständigen Rühren mit dem warmen
Wasser auffüllen, damit sich keine Klümpchen bilden. Ghassoul unter Rühren
hineinstreuen. Betain und Sanfttensid in einem weiteren Becherglas vermischen
und die Wassermischung unter Rühren hinzugeben. Weitere Zusatzstoffe
hinzugeben.
Wichtig: Eine Konservierung ist in der Regel nicht erforderlich. Allerdings
sollten auf jeden Fall 10-20 Tr. äth.
Lavendelöl, oder ein anderes ätherisches Öl hinzugegeben werden.
Wenn das Shampoo sehr warm steht kann es ansonsten beginnen zu gären. Das
kommt selten vor und kann durch die Hinzugabe des Öls vermieden werden.


Die Haare können nach jeder Haarwäsche mit einer Spülung behandelt
werden. Eine nachträgliche Spülung pflegt insbesondere strapaziertes
Haar, verbessert die Kämmbarkeit, glättet und schützt die Haare
vor Umwelteinflüssen und macht die Haare glänzend. Da es schwierig sein
wird, eine Spülung zu finden, die all diese Kriterien erfüllt, ist es
ratsam, von Zeit zu Zeit etwas Neues auszuprobieren.
- Tipp: Bei Shampoos mit Guarkernmehl kann
oft auf Spülungen verzichtet werden.
Cremespülung für normales Haar
Diese Spülung pflegt das Haar und macht es sehr leicht kämmbar. Sie ist recht fest und kann genau so angewendet werden, wie gekaufte Produkte.
2 g Kurquat
6 g Cetylalkohol
1 Messl. Traubenkernöl oder Jojobaöl
90 g abgekochtes Wasser
10 Tr. äth. Öl, z.B. Lavendelöl oder Rosenholzöl
Kurquat, Cetylalkohol und Öl im Becherglas auflösen das Wasser einrühren. Das äth. Öl wird erst nach dem Abkühlen hinzugefügt.
- Tipp: Eine Konservierung dieser Spülung ist nicht erforderlich. Wer ganz sicher gehen möchte, kann sie mit 10 Tr. Paraben K konservieren
Cremespülung für trockenes, störrisches Haar
Trockenes und störrisches Haar wird durch die zusätzlichen Fettkomponenten
und das Weizenprotein geglättet, erhält einen seidigen Glanz und wird
besser kämmbar.
Rezept, wie oben und zusätzlich:
1 Messl. Weizenprotein/Nuratin P oder
1 Messl. Shea Butter oder
1 Messl. Kakaobutter
Diese Rohstoffe haben noch zusätzlich einen glättenden Effekt. Das Weizenprotein
wird in die fertige Spülung gegeben, Shea
Butter und Kakaobutter
werden mit dem Kurquat
eingeschmolzen.
Cremespülung für sehr feines Haar
Bei sehr feinem Haar kann es sinnvoll sein, auf weitere Fettkomponenten zu verzichten,
da diese das Haar zu schwer machen können. Hier sind die leichten ätherischen
Öle, Silkprotein und aufbauende Vitamine angesagt
2 g Kurquat
6 g Cetylalkohol
90 g abgekochtes Wasser
10 Tr. äth. Öl, z.B. Lavendelöl oder Rosenholzöl
15 Tr. Silkprotein (Seidenprotein)
15 Tr. Vit Haar HT
Verarbeitung wie oben.
Cremespülung bei Schuppen oder Läusen
Niem- und Lavendelöl können bei beidem helfen: Schuppen und Läusen.
2 g Kurquat
6 g Cetylalkohol
1 Messl. Niemöl
90 g abgekochtes Wasser
10 Tr. äth. Öl, z.B. Lavendelöl
15 Tr. Silkprotein (Seidenprotein)
15 Tr. Vit Haar HT
Verarbeitung wie oben.
- Tipp: Niemöl hat zwar einen Eigengeruch, gilt jedoch im Kampf gegen Läuse und Schuppen als wahres Wundermittel. Zur stärkeren Wirkung kann man es auch noch zusätzlich in das Shampoo einrühren. Das Lavendelöl soll zusätzlich gegen Läuse wirken, weswegen es auch immer im Kindershampoo enthalten ist.
Festigende Honigspülung nach Stephanie Faber
Diese Spülung mit verblüffender Wirkung kann mit Zutaten hergestellt werden, die in jedem Haushalt zu finden sind.
1 Kaffeelöffel reiner Bienenhonig
1/4 l warmes Wasser
1 Spritzer Obstessig oder Zitronensaft
Der Honig wird im warmen Wasser aufgelöst, und sobald er vollkommen gelöst ist, gibt man den Spritzer Essig dazu.
Die Zutaten sind für halblanges Haar berechnet, bei kurzem Haar nimmt man entsprechend weniger warmes Wasser und Honig.
Das festigende Honigbad wird sanft in die Kopfhaut und ins Haar einmassiert. Es
verleiht dem Haar einen herrlichen Glanz, gute Griffigkeit und Fülle. Durch
den Essig ist es gut kämmbar. Nach der Honigbehandlung lässt sich das
Haar leicht einlegen, gut fönen und locker frisieren.

Bierspülung
Wieder ein Hausmittel unserer Großmütter: Die Bierspülung ist
wohl eine der einfachsten Spülungen mit verblüffender Wirkung. Ein zusätzlicher
Haarfestiger ist meist nicht erforderlich. Am Besten für kurze und mittellange
Haare geeignet.
1 Flasche Weizenbier (der Rest kann getrunken werden) in blondes Haar oder
1 Flasche Dunkel- oder Starkbier (auch dieser Rest kann getrunken werden) in dunkle Haare einmassieren.
Am Besten nicht wieder ausspülen, der Geruch verfliegt nach wenigen Minuten.

Reiner Apfelessig
Verleiht einen seidigen Glanz und macht die Haare leichter kämmbar.
Einfach einen Schuss Apfelessig in die Hand nehmen und vor dem letzten Ausspülen ins Haar verteilen.
Hilft auch gegen trockene Haarspitzen, da das Saure die Haarstruktur zusammenzieht und somit glättet.

Birkenblätterspülung
Die Spülung hilft den Haarboden gesund zu halten. sie macht das Haar weich und glänzend und wirkt auch gegen Haarausfall.
1 Teelöffel getrocknete Birkenblätter
1 Tasse Wasser
Die Blätter mit kochendheißem Wasser übergießen und den Aufguss abkühlen lassen - dann abseihen.
Vorsicht! Nicht für blondes Haar geeignet!

Haarpackungen sollten nicht zu oft angewendet werden, da die Haare sonst zu schwer
werden. Ein bis zwei-mal im Monat verwendet können sie jedoch wahre Wunder wirken.
Aber auch hier gilt wie überall: lieber etwas weniger, als zu viel. Gesunde Haare
dürfen nicht überpflegt werden.
Repair-Kur für mehr Volumen und Spannkraft
Diese Kur macht müde Haare wieder munter. Sie wird nicht ausgespült
und hat daher eine Langzeitwirkung. Daher nicht zu oft anwenden, oder in erster
Linie auf den Haarspitzen, damit das Haar nicht zu schwer wird.
½ Messl Haarguar HT
1 Messl. Weizenprotein
95 ml frisch abgekochtes, noch warmes Wasser
evtl. 5 - 10 Tropfen ätherisches Öl zur Parfümierung z.B. Lavendel
evtl. 10 - 20 Tropfen Paraben K
Haarguar und Weizenprotein mit dem Glasstab gründlich ins warme Wasser einrühren oder direkt in die mit dem Wasser gefüllte Flasche geben und schütteln.
Ätherisches Öl und Konservierungsstoff zugeben.
- Tipp: Das Haarguar ist (auch) ein Gelbildner, wodurch die Kur je nach dessen Menge dicker oder dünner ist. Die Kur kann also recht flüssig sein und wird am besten in einem Pumpspender oder einer kleinen Flasche mit Sprühdüse aufbewahrt. Allerdings lässt sie sich nicht wie Wasser sprühen, sodass meist nur ein einziger Strahl aus der Düse kommt.
- Tipp: Vorsicht!
Das Haarguar dickt erst nach 1-2 Minuten an.
Anwendung:
Kur in den Händen verreiben und in die noch feuchten Haare einmassieren.
Nicht ausspülen und wie gewohnt frisieren.

Olivenölpackung bei strohigen Haaren und Schuppen
Olivenöl gut im Becherglas
anwärmen, bis es handwarm ist,
in die Haare einmassieren,
ein Handtuch herum wickeln (am besten ebenfalls vorgewärmt) und
bis zu einer Stunde einwirken lassen.
Dann auswaschen.
Mit dieser Methode können Schuppen entfernt werden. Gegen die Ursachen ist
das allerdings kein Heilmittel, da die Schuppen wieder kommen. Also entweder eine
Maßnahme ergreifen, die die Kopfhaut wieder "in Form" bringt, oder eben
immer wieder anwenden.
- Statt Olivenöl kann
auch z.B. Sesamöl verwendet werden.
- Falls einen der Duft des Olivenöls
stört, kann dieser mit einen paar Tropfen ätherischem Öl (z.B.
Lavendel) überdeckt
werden. Diese aber erst kurz vor dem Auftragen hinzufügen, das sie sich
sonst durch die Wärme wieder verflüchtigen.

Diese Packung lässt sich durch das emulgierend wirkende Eigelb leichter auswaschen,
als die reine Ölpackung. Sie ist jedoch ähnlich wirksam und besonders
bei kraftlosen Haaren geeignet.
Je ein Teil Eigelb und Olivenöl
zu einer Mayonnaise verrühren,
auf Haare und Kopfhaut auftragen,
10 Min. einwirken lassen und
mit lauwarmem Wasser ausspülen.
Ei- und Honigpackung bei trockenen Haaren
4 Esslöffeln Honig
1 Eigelb
1 Teelöffel Zitronensaft
Zutaten vermischen und nach der Haarwäsche auf das feuchte Haare auftragen. Die Haare mit einem Handtuch umwickeln und mindestens 10 Minuten einwirken lassen. Danach die Paste gründlich ausspülen!

Avocadopackung bei angegriffenen, splissigem Haar
Diese einfache Packung wirkt bei allen Haartypen wahre Wunder. So können
Reste aus dem Kühlschrank wunderbar verwertet werden und nutzen gleichzeitig
der Schönheit.
1 Avocado
2 Eigelb
Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken und die Eigelbe untermischen. Noch
einfacher ist es, die Masse mit dem Pürierstab zu vermischen, vor allem dann,
wenn die Avocado nicht ganz weich ist.
Packung in das Haar kneten und mindestens 20 Minuten einwirken lassen.
- Tipp: Anschließend etwas Zitronensaft oder Obstessig in das Spülwasser geben. Dies neutralisiert die Haare und verleiht zusätzlichen Glanz.

Packung aus Avocado und Aloe Vera für trockenes Haar
Mit dieser Packung werden trockene Haare wieder geschmeidig und weich.
Fleisch einer Avocado
1-2 Esslöffeln Aloe Vera
Saft
1/2 Teelöffel frisch gepresstem Zitronensaft
Fleisch der Avocado zerdrücken und mit den restlichen Zutaten vermengen,
oder einen Pürierstab verwenden.
Die Packung wird auf das gewaschene, feuchte Haar aufgetragen. Etwa 20 Minuten einwirken lassen und gründlich mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Bananen- Ölpackung
1 reife Banane
1 EL Mandelöl
Banane zerdrücken und mit Öl vermischen.
Mit dieser Paste die Kopfhaut einreiben und nach ca. 15 Minuten das Haar gründlich
ausspülen.

Propoliskur für fettiges Haar:
60g gewöhnlicher Joghurt
10g Propolistinktur
125g Honig
1 Eidotter
Joghurt und Propolistinktur vermischen und mit den restlichen Zutaten zu einer
homogenen Masse verarbeiten.
Die Mischung wird in das zuvor angefeuchtete Haar einmassiert und nach 30 Minuten
mit einem milden Shampoo ausgewaschen.

Es gilt immer:
- Haare werden heller = Farbe/Substanz wird entzogen = schlecht für die
Haare.
- Werden die Haare dunkler gemacht = Farbe/Substanz wird zugefügt = ist
auf jeden Fall besser für die Haare.

Rhabarberwurzeln für blondes Haar
Rhabarberwurzel hellt höchstens 1-2 Nuancen auf.
1-3 EL Rhabarberwurzeln
1-3 EL abgekochtes Wasser
Rhabarberwurzeln gibt es in der Apotheke, grob gehackt oder gemahlen, und falls
gehackt, müssen diese noch gemahlen werden, am besten in einer elektrischen
Kaffeemühle oder im Mörser.
- Tipp: Da Rhabarberwurzeln eingenommen
eine abführende Wirkung haben, sollte die Kaffeemühle anschließend
sehr gut gereinigt werden. Zwar ist das fertige Pulver etwas teurers, aber
es spart viel Aufwand und lohnt sich.
Dann wird daraus mit warmem Wasser eine Paste bereitet, ähnlich wie mit Henna,
die dann auf die handtuchtrockenen Haare aufgetragen wird. Wie viel man von den
Rhabarberwurzeln braucht, hängt natürlich von der Haarlänge ab.
Für mittellanges Haar dürften ca. 2 EL reichen.
- Tipp: Beim Auftragen sollten unbedingt
Handschuhe verwendet werden, da die Mischung die Hände und Fingernägel
gelb färbt.
- Tipp: Die Paste muss sehr gut ausgespült
werden, weil sonst Rückstände im Haar bleiben.
Vorsicht! Sehr helles, eher wasserstoffblondes Haar oder ganz helle Strähnchen
bekommen einen goldblonden Farbton.
- Tipp: Danach kann man noch eine Kamillenspülung
machen (macht man wie das Dampfbad, nur wird
das nachher abgeseiht und die Haare ca. 10 min. darin gebadet), das gibt dann
noch mal extra Schimmer.

Der Klassiker: Kamille für blondes Haar
Das klassische Rezept, mit dem schon die Römerinnen ihre Haare aufgehellt
haben:
Kamilleblüten oder
Kamillenteebeutel mit kochendem Wasser übergießen
mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
Diesen Sud auf den Haaren verteilen, einwirken und trocknen lassen.
Traditionell wird für dieses Rezept römische Kamille verwendet.
Diese ist mit ca. 12 EUR/100 g aber sehr teuer, dafür ist die aufhellende
Wirkung aber besonders stark.
- Tipp: Das Ergebnis verbessert sich um
einiges, wenn man sich mit den feuchten Haaren in die Sonne setzt und sie
dort trocknen lässt. Im Sommer kann man einfach eine Flasche fertigen
Sud mit ins Schwimmbad nehmen und die Haare immer wieder damit benetzen.
- Tipp: In der Wohnung, auf dem Balkon oder
im Garten kann man sich eine Sprühflasche mit dem Kamillesud füllen
und die Haare immer wieder leicht besprühen. So werden die Haare nicht
ganz durchtränkt und es entstehen schöne Strähncheneffekte.
- Tipp: Der Kamillesud kann auch mit etwas
Xanthan oder Gelbildner
angedickt werden. So bleibt er besser in den Haaren und läuft nicht runter.
Achtung:
Wie alle Aufhellungen beansprucht auch diese Methode die Haare. Gerade nach mehrfacher
Anwendung sollte unbedingt eine Spülung oder Kur verwendet werden!

Noch einfacher: Kamille Extrakt
Am einfachsten kann man die Haare mit fertig gekauftem Kamille
Extrakt aufhellen.
Dieser wird in einer Einsatzkonzentration von 5 - 10 % dem fertigen Endprodukt
beigemischt. Eventuell Wassermenge um diesen Anteil reduzieren.
Besonders eigenen sich folgende Haarpflegeprodukte:
- Shampoos - werden zu Farbglanzshampoos
- Haarspülungen und Haarkuren - eignen sich durch längere
Einwirkzeit besonders
- Haarfestiger - ist besonders zu empfehlen, wenn die Haaransätze
zusätzlich aufgehellt werden sollen.
Natürlich kann der Extrakt auch in gekaufte Haarpflegemittel gemischt werden.

Kaffee für dunkles Haar
Mit Kaffee kann man tolle Effekte in dunkles Haar zaubern: Dafür wird starker
Kaffee gekocht und dieser dann in das trockene Haar eingerieben. Nach dreißig
Minuten gründlich ausspülen!

Walnuss für alle Haare
Walnussblätter (leichte Tönung) oder Walnussschalen (stärkere
Tönung), püriert und mit warmem Wasser angemischt auf die Haare aufgetragen,
geben dunklem Haar sattere Farbe und blondem Haar einen dunkelgoldenen Schimmer.
Noch einfacher: Walnuss Extrakt
Besonders einfach kann man so eine Tönung herstellen, indem man Walnuss
Extrakt in die Haarpflegeprodukte einarbeitet. Man kann ihn in Shampoos und
Spülungen einarbeiten.
Auf 100 ml ca. 2 Messl. (5 ml ) Walnuss Extrakt verwenden.

Hennaextrakt für rote Haare
Rote Haare können mit Henna oder Hennaextrakt (siehe Kamille Extrakt) getönt
bzw. gefärbt werden.

Gerade bei nicht so häufig komplett geschnittenem längerem Haar können die Haarspitzen
ausfransen und spröde werden. Aber auch halblanges Haar, das auf den Schultern
aufliegt, neigt dazu, splissig zu werden und zu brechen. Linderung kann eine spezielle
Pflege verschaffen.
Haarspitzen Gel
Dieses Gel kann schon bei der ersten Anwendung einen sichtbaren Effekt bei spröden
und splissigen Haarspitzen erzielen. Zwar kann es die Haarspitzen (wie kein Produkt!) nicht
wieder zusammen schweißen, aber die Haare wirken sichtbar gesünder
und fester
20 ml Kosmetisches Basiswasser
1-1,5 Messl. Xanthan oder Gelbildner (hier aber 3,5 ML)
5 ml Weizenprotein/Nuratin P
1 Messl. D-Panthenol
70 ml Wasser (dest. oder abgekocht)
evtl. 5 Tr. Parfüm/ äth. Öl
In einem verschließbaren Gefäß Xanthan oder Gelbildner im kosmetischen Haarwasser auflösen.
Die übrigen Zutaten in das Wasser einrühren, die Mischung in das Gefäß geben und direkt gut schütteln. Fertig ist das Pflegegel.
Das Gel nach dem Waschen in die noch feuchten Haarspitzen einmassieren. Wer mag, kann es auch im gesamten Haar verteilen, was es allerdings sehr schwer machen kann.
- Tipp: Als Gefäß eignen sich
besonders Flaschen mit Spritzaufsatz, da diese eine feine Düse haben,
mit der sich das Gel besonders gut dosieren lässt.

Splisskur mit Henna
Henna wirkt schnell gegen Spliss, da es die Oberfläche des Haares zusammen zieht.
2-4 EL Henna (je nach Haarlänge)
1 Eigelb
2 EL Olivenöl
1 EL Avocadoöl
Mit etwas Wasser die Zutaten zu einem geschmeidigen Brei verrühren
Den Brei in die Haare einmassieren und möglichst mit einer luftdichten (Plastik-)
Haube und einem angewärmten Handtuch abdecken. 1/2 Stunde einwirken lassen
und dann sehr gut ausspülen.
Achtung:
Henna ist nicht für jeden Haartyp geeignet. Es werden verschiedene Sorten
für dunklere, rote und braune Haare angeboten. Bei blonden Haaren sollte
man sehr vorsichtig sein, weil Henna die Haare gleichzeitig rötlich tönen
kann. Hier bitte genau auf die Sorte achten.

Allgemeine Haarspitzenpflege
Jeden Tag die Haarspitzen mit etwas Creme einreiben. Nicht wieder ausspülen.
Das verhindert das Austrocknen.
- Neben speziellen Cremes für die Haare oder Haarspitzenfluids eignet sich
auch eine normale (selbstgemachte) Gesichtscreme. Es geht ja nur um das Fett
bzw. die Feuchtigkeit, die dem Haar zugeführt werden soll.
Vitamine sind ein gutes Mittel gegen lästige Schuppen, da sie die Kopfhaut stärken:
Vitamin E - Kapseln oder
Vitamin - E - Öl, wird in die Kopfhaut eingerieben.
Weitere Rohstoffe, die gegen Schuppen helfen:
Niemöl
Pirocton Olamin
Vitamin E Actetat (nicht pur verwenden)
Harnstoff
Allantoin
Rezepte stehen beim Shampoo und den Spülungen.
Festigergel "strong"
Dieses Haargel steht einem käuflichen Produkt in nichts nach. Selbst kurze,
struppige Haare lassen sich damit bändigen. Und das ganz ohne PEGs und Silikone
sowie künstliche Konservierer und Duftstoffe!
1 Messl. Gelbildner PNC 400 (oder 2 Messl. Xanthan)
ca. 6 Messl. Festigerpulver HF 64
20 ml Kosmetisches Basiswasser
1 Messl. D-Panthenol
2-3 Tr. Ätherisches Öl oder Parfumöl
80 ml frisch abgekochtes und erkaltetes Wasser
Für die Festigerlösung Gelbildner PNC 400 oder Xanthan und Festigerpulver in Kosmetisches Basiswasser verrühren. Die übrigen Zutaten im Wasser verrühren und diese Mischung dann in die Festigerlösung unter ständigem Rühren einarbeiten.
- Tipp: Das beste Gel entsteht, wenn die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in einem Mixer vermischt werden.
- Tipp: Je nach gewünschtem Halt kann
die Menge des Festigerpulver
HF 64 zwischen 2 und 8 Messl. variieren. Je mehr Festigerpulver, desto
stärker der Halt.
- Tipp: Mit Xanthan wird das Gel eher schleimiger und etwas milchig, mit Gelbildner PNC 400 wird es klarer und fester. Auch ein mit Xanthan hergestelltes Gel kann problemlos in einer Dose aufbewahrt und verwendet werden.
- Tipp: LV 41, wie es in einigen Rezepten zum Lösen des Öls empfohlen wird, ist eigentlich nicht nötig. Der Gelbildner hält das Öl gut im Gel verteilt.
- Tipp: Haargele können auch wunderbar mit dem Lieblings-Aftershave oder Parfüm beduftet werden. Ein paar Spritzer genügen.
Haarspray
Leichter geht es nicht!
100 ml kosmetisches Basiswasser
2-6 Messl. Festiger HF 37 je nach gewünschtem Halt
Beide Zutaten in die Spraydose geben und gut schütteln. Fertig ist das Haarspray!
Das ist wohl eins der einfachsten Rezepte - mit großer Wirkung.
Der Festiger HF 37 ist schwer wasserlöslich, was insbesondere bei feuchtem Wetter von großem Vorteil ist.
- Tipp: Wer mag kann noch 1/2 Messl. D-Panthenol
zur Pflege dazu geben. Allerdings istdies im kosmetischen
Basiswasser bereits enthalten, sodass dies nicht unbedingt erforderlich
ist.
- Tipp: Mit ein paar Tropfen äth. Öl oder Parfumöl kann das Haarspray nach Belieben beduftet werden. Im kosmetischen Basiswasser ist jedoch ebenfalls bereits etwas Parfum enthalten, sodass auch dies nicht unbedingt erforderlich ist.
- Tipp: Falls das Spray nicht genug festigt,
kann man beliebig oft etwas Festiger
HF 37 nachgeben. Ebenso kann das Haarpray mit kosmetischem
Basiswasser verdünnt werden, wenn es zu sehr pappt.
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